Leica Stories
Eine kleine Reihe persönlicher Notizen. Reisen, Spaziergänge, Tage mit Freunden — und die Kameras, die seit Ende 2023 dafür dabei sind: eine Leica M246 Monochrome und eine Leica Q2.
Maastricht — Januar 2026
Maastricht, ein kühler, sonniger Tag im Januar 2026. Mit einem Freund, der ebenfalls Leica fotografiert. Kirchen, ein ehemaliges Kloster, das Bonefantenmuseum — und dazwischen Kaffee.
Es gibt diese Tage, an denen sich das Sehen einstellt, als hätte jemand eine zweite Aufmerksamkeit dazugeschaltet. Maastricht im Januar war so ein Tag. Die Sonne stand niedrig und scharf, die Innenräume waren dunkel und ruhig, und wir liefen ohne Eile durch die Stadt. So wie immer, wenn wir gemeinsam unterwegs sind. Reden, gehen, fotografieren, schweigen, Kaffee.
Alle Bilder mit der Leica M246 Monochrome. Die Kamera, die nur Grauwerte kennt — kein Farbsensor, der mit Filtern umgerechnet wird, sondern nativ monochrom. Was sich aufgesetzt anhört, hat einen sehr ruhigen praktischen Effekt: man komponiert anders. Nicht nach Rot oder Grün, sondern nach Licht und Stoff.
Objektive überwiegend Voigtländer 15 mm und 35 mm. Das 15 mm für die weiten Kirchenschiffe und das Aufbrechen enger Gassen, das 35 mm für alles dazwischen — Straße, Mensch, Detail. Zwei manuelle Festbrennweiten, leicht, leise, schnell zu wechseln. Mehr Werkzeug braucht so ein Tag nicht.












Die zwölf Bilder sind keine Reportage, sondern Notizen. Ein Korridor, ein dunkler Klostergang, ein leeres Kirchenschiff im Gegenlicht, das Bonefantenmuseum in Reflexionen, ein Stadtplatz in den ersten warmen Sonnenstrahlen des Tages.
Es war wieder einmal ein ganz toller Tag — so wie immer, wenn wir zusammen losziehen. Vielleicht ist das das eigentliche Werkzeug.